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Auf Mauritius gibt es eine Vielzahl verschiedener Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Die Insel ist in neun verschiedene Verwaltungsbezirke unterteilt. Auf dieser Seite sind interessante Orte und Plätze des Bezirks von Black River zusammengestellt, der sich von der Hauptstadt Port Louis im Nordwesten bis nach Baie du Cap an der Südküste der Insel erstreckt.
Ausflugsziele im Bezirk Black River
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Die farbige Erde von Chamarel
Der Ort Chamarel liegt noch unberührt und ursprünglich in den Bergen im Südwesten der Insel Mauritius. Der Ort wurde nach der Abschaffung der Sklaverei von einstigen Sklaven gegründet, die sich aus der Welt der Weißen hierher zurückzogen. In den Wäldern um Chamarel herum leben Affen, sowie wilde Schweine, deren Vorfahren einst von den Portugiesen als Lebensmittelvorrat für die Menschen der vorbeikommenden Handelsschiffe ausgesetzt worden waren.
Heute wird in der Umgebung von Chamarel Kaffee angebaut. Am Ortseingang befindet sich eine kleine katholische Kirche mit Namen St. Anne.
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Die farbige Erde von Chamarel
In der Nähe des Ortes Chamarel gibt es eine Stelle, wo die bloße Erde zutage tritt, keine Vegetation herrscht und die Erde merkwürdig in verschiedenen Farben leuchtet. Die Erde ist vulkanischen Ursprungs, und die Farbe resultiert von der Erosion der freigelegten alten vulkanischen Asche aber bis heute gibt es noch keine einwandfreie wissenschaftliche Erklärung für die seltsame Naturerscheinung der farbigen Erde von Chamarel.
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Wasserfälle
Mauritius besitzt eine Fülle von Wasserfällen. Einer der größten ist der Wasserfall des Rivière du Cap, dessen Wasser 90 Meter in die Tiefe stürzt. Es führt ein Fußweg den Wasserfall hinunter, und in dem vom Wasserfall gebildeten Bassin kann man ein Bad nehmen. Weitere Wasserfälle sind der Rochesterwasserfall im Süden des Landes, der aus Spalten versteinerter Lava gebildet wurde, sowie der Chamarelwasserfall mit seiner märchenhaften Atmosphäre in der Nähe der farbigen Erde von Chamarel im Südwesten der Insel.
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Black River Nationalpark
In einem Gebiet von 6574 Hektar befindet sich in den Schluchten des Black River der Nationalpark im Südwesten der Insel Mauritius. In dem Park befinden sich die einzigen noch zusammenhängenden Flächen mit ursprünglichem Regenwald in dem viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben unter anderem der Mauritiusfalke und die rosa Taube. Der Park verfügt über hohen landschaftlichen Stellenwert. Man kann freilebenden Affen, Hirschen oder Wildschweinen begegnen. Von Aussichtspunkten aus kann man Wasserfälle oder auch den 827 Meter hohen
Piton de la Petite Rivière Noire, den höchsten Berg der Insel, betrachten. Es ist einer der wenigen Plätze auf Mauritius, wo sich die Menschen der Natur erfreuen und über sie lernen können. Zwischen September und Januar, wenn die meisten Pflanzen blühen, ist die beste Zeit den Nationalpark zu besuchen. Man kann ihn von Curepipe aus mit dem Bus oder mit einem privaten Transport von der Küste aus erreichen.
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Casela Bird Park
In der Nähe des Ortes Flic en Flac im Westen der Insel Mauritius befindet sich der Casela Bird Park, ein wunderschöner gepflegter Vogelpark, der besonders am Nachmittag einen eindrucksvollen weiten Blick über die Westküste und auf die Berge im Inneren des Landes ermöglicht. Der 1979 auf dem Gelände einer alten Zuckerfabrik errichtete Park stellt auf über 25 Hektar Fläche mehr als 2000 tropische Vögel von etwa 180 verschiedenenn Arten zur Schau. Die Tiere sind teils in Käfigen untergebracht, die ihnen viel Freiheit lassen, andere, die nicht davonfliegen können, laufen frei im Gelände umher. Es gibt im Casela Bird Park unter anderem seltene bunte Fasanenarten zu sehen, Enten aus China, die verschiedensten Sorten von Papageien, eine kolrabenschwarze Schwanenart aus Australien, Sträußse und auch die rosa Mauritiustaube. Nebenbei kann man sich auch an Fischteichen, Gehegen, in den Riesenschildkröten leben, frei herumlaufenden Affen, kleinen Bächen, Wasserfällen und Quellen, sowie einer wunderschön gepflegten Cafeteria erfreuen.
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Bambous
Das Dorf Bambous mit seinen etwa 12.000 Einwohnern ist das Hauptdorf des Black River Bezirks mit regionalem Gericht und der Bezirksverwaltung. Das Dorf, welches schon im 18. Jahrhundert existierte hat seinen Namen unzweifelhaft von den langen und großen Bamboohölzern, in Mauritius auch »Chinesisches Bamboo« genannt. Sie wachsen dort in dichten Buschwäldern am Belle Isle-Fluß, der das Dorf durchquert.
Einige alte Gebäude sind in Bambous zu finden, so zum Beispiel das Gerichtsgebäude, welches gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, die alte 1860 erbaute Polizeistation und die Kirche Saint Sauveur, die 1841 geweiht wurde. In der Nähe der Ortschaft befindet sich die Stauanlage La Ferme, welcher die ganze Region trotz niedrigem jährlichem Wasserfall die Entwicklung der Landwirtschaft seit 1921 verdankt.
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Flic en Flac
Flic en Flac ist ein kleines Fischerdorf an der Westküste von Mauritius. Der Ort hat seinen Namen von Holländern bekommen, die sich hier ansiedelten. Flic en Flac besitzt einen kilometerlangen, weißen Sandstrand. Die Wellen des Ozeans brechen sich hier etwa 100 Meter vor dem Strand an einem Korallenriff.
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Tamarin
In der Mündungsbucht der Flüsse Rivière du Rempart und Rivière Tamarin liegt der Ort Tamarin. Von der palmengesämten Lagune aus hat man hier einen wunderschönen Blick auf ein Wahrzeichen der Insel Mauritius. Es ist der Berg Mont du Rempart mit seinen zackigen Felsen. In Tamarin regnet es selten, da der Berg viel Regen abhält. Wegen der daher vorherschenden Trockenheit und des hohen Salzgehaltes in der Lagune von Tamarin, wurden um den Ort herum Salinenanlagen errichtet.
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Le Morne
Im Südwesten der Insel Mauritius ragt eine Halbinsel ins Meer hinaus. Auf ihr steht der über 550 Meter hohe Le Morne Brabant Felsen. Seinen Namen verdankt er den ersten hier anwesenden holländischen Siedlern. Der Strand hier ist wegen des weiten und flachen Riffes gut zum Baden geeignet. Nicht weit vor der Küste liegt die Insel Île aux Benitiers, die man leicht mit einem Boot erreichen kann.
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